Bäuerinnen und Bauern

  • Bäuerin und Bauer sein bedeutet, tagtäglich mit Leidenschaft, Fleiß und Wissen eine wertvolle Arbeit zu leisten. Wir wollen heimische Bauern unterstützen, die durch ehrliche Arbeit Lebensmittel höchster Qualität erzeugen.
  • Ganz egal ob Ochs oder Kalbin für das ehrlich.tirol Rind, die Weide oder Alm genießen, die mit Vollmilch getränkten Kälber für regionales Kalbfleisch oder die ehrlich.tirol Lämmer - die Bäuerinnen und Bauern schauen auf ihre Tiere und sorgen sich um ihr Wohlergehen.
  • Eine regionale und wertschätzende Vermarktung ihrer Produkte stärkt die Tiroler Bäuerinnen und Bauern und belohnt ihre Arbeit und Bemühungen.
  • Die „nähere“ Beziehung zwischen Dir und dem Bauernhof verbessert regionale Wirtschaftskreisläufe und spart Transportwege und CO2

Regional erzeugtes ehrlich.tirol Fleisch bedeutet eine „win-win“ Situation für die Bäuerinnen und Bauern und für Dich:

  • Einfacher und bequemer Einkauf von bestem Tiroler Qualitätsfleisch.
  • Stärkung der Bäuerinnen und Bauern durch Wertschöpfung und Wertschätzung.
  • Möglichst kurze Transportwege für die Tiere in Tirol.
  • Rückverfolgbarkeit und Vertrauen – Du weißt immer von welchem Bauernhof das Tier stammt.

 

 

Stellvertretend für die wachsende Zahl an ehrlich.tirol Lieferanten haben wir einige Bäuerinnen und Bauern vor den Vorhang geholt. Sie sollen die Vielfalt der Tiroler Bauernhöfe darstellen und zeigen, wie landwirtschaftliche Tierhaltung in Tirol aussehen kann. Auch die Vorstellung von Betrieben werden wir laufend erweitern.

In Zukunft findest Du hier eine Liste unserer Partnerbetriebe.

 

 

Familie Schweiger (Rind)

Die Familie Schweiger bewirtschaftet einen Nebenerwerbsbetrieb in Volders. Bereits 2017 wurde der Entschluss gefasst, sich auf die Mast von Kalbinnen zu fokussieren. Mit großer Freude wird der Betrieb bewirtschaftet.

In das „Rinderjahr“ startet man mit ca. 21 Stück Rindern, welche Kreuzungen von Fleckvieh oder Braunvieh mit Fleischrassen sind. Üblicherweise geht es bereits Anfang April für die Ochsen und Kalbinnen wieder auf die Weide. Den Sommer verbringen die Tiere auf der Alm im Sellraintal und ab September auf der Weide. Bis Anfang November genießen die Tiere den Auslauf im Freien. Das ist Bäuerin und Bauer am Betrieb sehr wichtig. Ihnen ist es ein besonderes Anliegen, dass es den Tieren am Betrieb gut geht und wünschen sich daher Wertschätzung für die Landwirtschaft und heimische Qualitätsprodukte. Ein regionales Qualitätsfleischprogramm bringt Vorteile für die Landwirtinnen und Landwirte, ebenso für die Tiere mit dem sorgsamen Umgang und kurzen Transportwegen und durch die regionale Verarbeitung viel Wertschöpfung in Tirol.

 

Familie Zimmerling (Rind)

Die Familie Zimmerling in Baumkirchen hat sich auf die Mast von Ochsen- und Kalbinnen spezialisiert. Auf dem Bauernhof werden 14 Stück Rinder gehalten, darunter auch zwei Mutterkühe. Bei den Rassen setzt die Familie Zimmerling auf Fleckvieh, Braunvieh und Pinzgauer, welche mit Stieren von Fleischrassen gekreuzt werden. Damit sichern sie beste Fleischqualität ab.

Die Tiere am Betrieb Zimmerling genießen die Zeit im Freien. Wenn es die Witterung zulässt, kommen die Tiere bereits Anfang April auf Weide, gehen dann auf die Alm im Sellraintal und kommen erst Ende Oktober wieder in den Stall. Wenn möglich können die Tiere auch im Winter den Auslauf nutzen.

 

Familie Huter (Kalb)

Die Familie Huter in Wenns im Pitztal bewirtschaftet den Hof im Vollerwerb. Zusätzlich zur Tierhaltung wird auch Urlaub am Bauernhof angeboten. Gehalten werden Kühe der Rassen Tiroler Grauvieh und Fleckvieh, insgesamt 7 Stück. Pro Jahr vermarktet die Familie Huter 15 bis 20 Kälber. Besonderes Augenmerk legt Elmar auf die regionale Herkunft der Kälber, wenn sie nicht vom eigenen Betrieb stammen. Konsequenterweise ist ihm auch die regionale Vermarktung der Kälber ein Anliegen. Gefüttert werden die Kälber am Betrieb mit Vollmilch, ein Teil der Kälber kann direkt bei der Kuh trinken, der andere Teil wird mit Milch getränkt.

Elmar ist stolz darauf, dass sein Bauernhof seinen Gästen vollkommen offen steht und transparent die Landwirtschaft in Tirol zeigt. Die Urlaubsgäste helfen im Stall, treiben die Kühe auf die Weide und können bei Elmar viel über regionale Qualitätskälbermast lernen. Für Elmar bringt diese Art „Schaufenster“, wie er seinen Betrieb auch bezeichnet, zusammen mit der möglichst tiergerechten Haltung und der regionalen Vermarktung viel Wertschätzung.

 

Familie Partoll (Kalb)

Die Familie Partoll hat sich auf die Mast von Kälbern, hauptsächlich jenen der Rasse Tiroler Grauvieh spezialisiert. Die 8 bis 12 Kälber werden mit der Milch der Kühe am Betrieb getränkt. Die ersten 2-3 Wochen verbringen die Kälber im Stall, danach haben sie zu jeder Jahreszeit die Möglichkeit, den Auslauf, der am Stall angeschlossen ist, zu nutzen. Besonders wenn die Temperaturen ab April freundlicher werden, nutzen die Kälber den Auslauf – wenn es wieder einmal regnet können sie sich jederzeit in den Stall zurückziehen.

Partoll sind „traditionelle“ Kälbermäster, die über die Mutterkuhhaltung zur Kälbermast gefunden haben. Besonders wichtig ist ihnen, dass die Kälber eine soweit wie möglich naturnahe Haltung am Betrieb erfahren. Die Mensch-Tier Beziehung ist ihnen dabei besonders wichtig.

 

Familie Schranz (Kalb)

Die Familie Schranz mästet jährlich 4-6 Milchkälber. Die Milch für die Kälber liefern die vier Kühe der Rasse Fleckvieh, während die Kälber meist zur Rasse Braunvieh gehören. Bei der Fütterung der Kälber überlässt der Bauer nichts dem Zufall. Besonderen Wert legt er auf eine frische, warme Tränke der Kälber mit angesäuerter Milch. Dies soll zur guten Gesundheit der Kälber beitragen und die Grundlage für ein gutes Wachstum legen. Für die Abrundung der Fütterung der Kälber gibt es auch bestes Getreide für die Tiere.

Die Kälber werden anfangs in Kälberboxen im Freien gehalten und ziehen dann in großzügig gestaltete Laufboxen im Stall um. Dort fällt die Beobachtung der Tiere leicht, denn für die Bauersleute ist eine gute Mensch-Tier Beziehung und die Tiergesundheit von großer Bedeutung. Bei der Familie Schranz findet man jederzeit eine offene Stalltür für Menschen, die sich für die Landwirtschaft interessieren und Einblicke in die Tierhaltung in Tirol bekommen möchten.

 

Familie Arnold (Lamm)

Die Familie Arnold in Schwaz hat sich ganz der Lämmerproduktion verschrieben. Die Fütterung der Lämmer erfolgt mit bester Silage, Heu und einer Kraftfuttermischung. Im hellen Stall haben Lämmer und Mutterschafe während des Winters viel Platz in der stroheingestreuten Bucht. Im Frühjahr geht es dann für die Mutterschafe und die jüngeren Lämmer auf die Weide am Arzberg. Neben dem Nachwuchs der eigenen Mutterschafe, die mit einem Fleischwidder gekreuzt werden, werden auch gezielt Lämmer zugekauft.

Dem Betriebsleiter ist eine nachhaltige und wirtschaftliche Lämmerproduktion unter besonderer Berücksichtigung einer tierfreundlichen Haltung sehr wichtig. Dies wird auch durch die schönen Weidemöglichkeiten und die Gesundheit der Tiere sichtbar.